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Kinderheim und Berufsbildungsstätte in Jacmel
Baumaßnahmen, Fertigstellung und Unterhalt für die ersten Jahre
Gespräche und Besuche in Port-au-Prince und Jacmel in Haiti
13.-18. März 2011

 


  


Sonntag, 13. März 2011



Ankunft in Port-au-Prince um 15:00 Uhr. Kurz zum Hotel auf der anderen Seite der Stadt in Petion-Ville, aussen um die Stadt herum. Erste Eindrücke zum Zustand der Stadt und seinen Menschen. – Es scheint, dass es dreimal mehr Verkäufer gibt als Käufer.




17:00 Uhr Gespräch mit dem Provinzial des Ordens CICM und Direktor von Justica e Paz der Haitianischen Bischofskonferenz, Pater Jan Hansens (Gruppenfoto ganz links).
Dort angekommen treffen Pater Roy und sein Begleiter, dem Geschäftsführer des Aktionskreises Pater Beda e.V. vom Kloster Bardel/Bad Bentheim, auch die Regionaldirektorin von Pax-Christi International für Lateinamerika und Karibik, Frau Martha Inês Romero (Foto 2.v.links), die zu einer Konferenz nach Haiti kam, um die Menschenrechtssituation zu diskutieren.

Ebenso beim Gespräch anwesend war zur Überraschung und Freude Frau Claudette Werleigh (Gruppenfoto Mitte), die bereits unter Aristide in den Jahren von 1993-1995 Bundesaussenministerin von Haiti und für eine kurze Übergangszeit sogar Premierministerin (Kanzlerin) von Haiti war, und heute die Vorsitzende von Pax Christi International ist.

Zuvor hatte sie sich bereits in der katholischen Kirche als Vorsitzende des Nationalen Caritasverbandes profiliert. Sie zeigte sich sehr interessiert an dem Projektkonzept und wer weiss, für was solche Begegnungen noch gut sind.
Bei dem Gespräch ging es vor allem um den Austausch von Erfahrungen und Kontakte für die Lebensmittelversorgung im Projekt. Es sollen vor allem die örtlichen Erzeuger eingebunden werden und nicht noch mehr die Abhängigkeit mit den Vereinigten Staaten verstärkt werden, die das Land mit Reis und allen möglichen Produkten des täglichen Lebens „versorgt“ und die dringende Erneuerung und den Aufbau einer lokalen, kleinbäuerlichen Landwirtschaft verdrängt.

Aus dem Gespräch entnehmen Pater Roy und sein Begleiter, dass es bereits in Jacmel vor Ort wichtige mögliche Partner gibt, die bei dem Vorhaben helfen könnten. Pater Hansens vermittelteKontakt und Namen von Personen, die im zuständigen Welternährungsprogramm der UNO tätig sind. Ebenso wird der Hinweis zu der Organisation CROSS, die sich bereits um die Förderung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse von Kleinbauern in der Region Jacmel kümmern, dankbar aufgenommen.